Startseite › Seriös oder Betrug?
Die Frage taucht in jeder Suchmaschine auf, und sie ist berechtigt. Nur wird sie meist falsch gestellt. Es sind nämlich zwei Fragen, und sie haben unterschiedliche Antworten.
Kurz: nein. Chicken Road läuft über einen Zufallsgenerator, und viele Anbieter setzen ein sogenanntes Provably-Fair-Verfahren ein.
Vor jeder Runde legt der Anbieter das Ergebnis fest und veröffentlicht davon einen verschlüsselten Fingerabdruck. Nach der Runde wird der Ausgangswert offengelegt. Wer will, kann nachrechnen, dass beides zusammenpasst – und damit beweisen, dass das Ergebnis nicht nachträglich verändert wurde.
Das ist ein echtes Verfahren und kein Marketingbegriff. Es beweist aber nur eines: dass die einzelne Runde nicht im Nachhinein manipuliert wurde. Es sagt nichts darüber aus, ob das Spiel für dich profitabel ist.
Weil das Spiel so gebaut ist. Bei einer Auszahlungsquote von rund 98 Prozent bleiben zwei Prozent jedes Einsatzes beim Anbieter. Nicht bei manchen Einsätzen – bei allen, im Durchschnitt, dauerhaft.
| Eingesetzt | Statistisch zurück | Differenz |
|---|---|---|
| 100 € | 98 € | −2 € |
| 1.000 € | 980 € | −20 € |
| 10.000 € | 9.800 € | −200 € |
Wichtig: Das sind Durchschnittswerte über sehr viele Runden. An einem einzelnen Abend kann alles passieren. Über die Zeit setzt sich die Rechnung aber durch.
Hier liegt das eigentliche Risiko, und hier wird es für deutsche Spieler konkret.
In Deutschland dürfen nur Anbieter Glücksspiel anbieten, die auf der Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder geführt werden. Wer dort nicht steht, unterliegt keiner deutschen Aufsicht. Bei einem Streit über eine nicht ausgezahlte Summe gibt es dann keine zuständige Stelle im Inland, an die man sich wenden könnte.
| Frage | Antwort |
|---|---|
| Sind einzelne Runden manipuliert? | Nach heutigem Stand nein |
| Gewinnt das Spiel langfristig? | Ja, um rund 2 % |
| Ist das Betrug? | Nein, es ist offengelegt |
| Ist jeder Anbieter seriös? | Nein – das ist die eigentliche Frage |
Das Spiel selbst nicht. Es arbeitet mit einem Zufallsgenerator und weist seinen Hausvorteil offen aus. Vorsicht ist bei Anbietern geboten, die nicht auf der GGL-Whitelist stehen – dort fehlt jede deutsche Aufsicht.
Bei Anbietern mit Provably-Fair-Verfahren lässt sich das im Nachhinein überprüfen und damit ausschließen. Ohne ein solches Verfahren muss man dem Anbieter vertrauen – ein Grund mehr, auf die Lizenz zu achten.
98 % ist ein Durchschnitt über sehr viele Runden. In einer einzelnen Sitzung schwankt das Ergebnis stark. Mehr dazu auf unserer Seite zum RTP.